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Gesichtserkennung am Postschalter?

Laufende Tests der Deutschen Post machen es also auch in der realen Welt möglich, personalisierte Werbung zu kommunizieren. ? Das läuft in etwa so: Man betritt die Filiale und bleibt vor einem Infodisplay stehen. Was zunächst nach Unterhaltung aussieht, könnte für den ein oder anderen Überraschungsmoment sorgen. Die Infotafel liefert neben Unterhaltungsinhalten auch zielgruppenorientierte Werbeinhalte. Durch diese neue „adpack“-Technologie eines Berliner Start-Ups werden per Gesichtserkennung Alter und Geschlecht von betroffenen Personen erfasst.

Laut eigenen Angaben der Deutschen Post werden diese Daten nur als anonymisierte Metadaten genutzt. Eine Speicherung finde nicht statt. Von einer Notwendigkeit, die Kunden über das nicht ganz unbedenkliche Verfahren zu informieren wird daher abgesehen. Nicht zuletzt handelt es sich jedoch auch um eine ausbaufähige Technologie, die mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Auswertungsmöglichkeiten zulässt und Transparenz gegenüber den Kunden erfordert. Als problematisch erweist sich insbesondere der unbemerkte Einsatz in zahlreichen Filialen.

Neben dem Infotainment (z. B. Wetter und Nachrichten) werden Produktwerbungen angezeigt, die nicht nur durch das Leistungsspektrum der Deutschen Post gedeckt sind sondern weit darüber hinausreichen. Sinn und Zweck ist die Erhöhung der Kundenzufriedenheit der Postkunden. Die Technologie wird bislang in Deutsche Post Partnerfilialen in Berlin und Köln getestet.



 
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